Arbeiten Sie mit Laserpointer? Werfen Sie ihn in den Müll! Sofort! Ich meine das ernst! Ich erkläre Ihnen auch gerne warum. Und vor allem, welche Alternativen Sie haben.
Was spricht gegen einen Laserpointer? Das sind vor allem zwei Dinge: Erstens ist der Laserpunkt immer zittrig, das geht gar nicht anders. Zweitens müssen Sie sich umdrehen und zur Folie blicken, um zu schauen, wohin Sie zeigen. In diesem Moment verlieren Sie den wichtigen Kontakt zum Publikum und zeigen diesem Ihren Rücken. Deshalb: Laserpointer wegwerfen!
Was können Sie statt dessen machen? Haben Sie Zugang zur Projektionsfläche, gehen Sie hin, zeigen mit der offenen Hand – nicht mit einem ausgestreckten Finger – direkt an der Leinwand auf die Stelle und drehen Sie sich sofort wieder zum Publikum. Den Arm halten Sie noch eine Weile ausgesteckt an der Stelle. Danach gehen Sie wieder näher zum Publikum, dort hin, wo Sie vorher gestanden haben. Wichtig also: nur kurz aufs Chart schauen, sofort wieder Blickkontakt zum Publikum, Arm eine Weile halten.
Wenn Sie keinen Zugang zur Projektionsfläche haben, weil diese zu hoch oder auf zwei Seiten der Bühne hängt, brauchen Sie eine andere Technik. Sie wissen vor Ihrer Präsentation – hoffentlich – welche Stelle Sie betonen wollen. Dann heben Sie diese in PowerPoint oder Keynote hervor. Sie können beispielsweise eine ovale Linie erscheinen und mit dem nächsten Mausklick wieder verschwinden lassen. Oder eine Farbfläche hinter dem Objekt. So können Sie professionell Ihren Laserpointer ersetzen. Und Sie werden Ihren Laserpointer nicht mehr brauchen.
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Klasse Idee, der Video
Heiko
Kommentiert von: Heiko van Eckert | 16. Januar 09 um 22:35 Uhr