Mein Foto

Twitter Updates

    follow me on Twitter

    Fan werden

    « Schweigen wirkt: Einfach mal die Klappe halten | Start | Aufruf: Erfahrungsberichte Authentizität »

    Kommentare

    Michael Moesslang

    Hallo Herr Wampfler,

    Interessante Betrachtungsweise, das mit dem Respekt. Doch die Erfahrung hat gezeigt: Es hilft dem Publikum tatsächlich, wenn die Punkte einzeln gezeigt werden. Das haben mir tausende Teilnehmer bestätigt und ich habe selbst in hunderten von Präsentationen (ich verwende nicht immer Textfolien, habe aber schon deutlich über 1.000 Vorträge und Präsentationen gegeben) diese Erfahrung gemacht. Natürlich steht es jedem frei, es so zu machen, wie er denkt.

    Das stückweise Einblenden hat auch noch den Vorteil dass Sie den Moment des Klicks exakt passend zu den Worten timen können: eine wesentlich spannendere Form des Präsentierens.

    In den meisten Präsentationen ist das Publikum nicht zu hundert Prozent aufmerksam – das schaffe nicht mal ich oder andere Profi-Redner. Da sorgen schon Smart-Phones oder Sitznachbarn dafür. Insofern hilft es wirklich, sich schnell wieder zurechtfinden zu können.

    Herzliche Grüße,
    Michael Moesslang

    Philippe-wampfler

    Danke für die Aufstellung. Mit Punkt 3 bin ich allerdings nicht einverstanden: Wenn ich Punkt für Punkt einblende, teile ich meinem Publikum mit, dass ich es - pointiert formuliert - für zu dumm oder abgelenkt halte, meinen Worten zu folgen. Anders gesagt: Alle Punkte gleichzeitig einzublenden ist eine Form von Respekt. Wenn das Publikum einen Punkt in den Blick nimmt, und mir nicht zuhört, so liegt das wahrscheinlich eher an meinen Ausführungen denn an der PowerPoint-Technik. Punkte einblenden ist eine der häufigsten Fehlerquellen bei Präsentationen und macht sie gleichzeitig nervös - alle Punkte zu zeigen wirkt immer souveräner und entspannter.

    Michael Moesslang

    Hallo Stephan,

    Das Argument klingt plausibel. Es gibt jedoch Alternativen, wenn das der einzige Grund ist:

    PowerPoint bietet eine Möglichkeit nur Texte zu drucken (im Druckdialog „schwarzweiß“ einstellen). Ist der Hintergrund eine farbige Fläche, kann man trotzdem die Folien als reinen Text ausdrucken, ohne schwarzen Toner-Fresser. Weißer Hintergrund, schwarze Schrift.

    Andererseits: Folien sollten ohnehin nicht als Handout verwendet werden. Dazu folgt in den nächsten Tagen ein Artikel. Da ich im Moment viel unterwegs bin, ist er erst halb fertig. Es geht darum immer ein eigenes Handout zu erstellen, weil Folien, die als Handout taugen zu viel Text für die Projektion beinhalten. Und bei Folien, die für die Projektion wirklich geeignet sind, reicht die Information nicht als Handout. Wie gesagt, mehr dazu folgt.

    Herzliche Grüße,
    Michael Moesslang

    Stephan Tiersch

    Schmissige Augstellung. Mit Punkt 7 bin ich so aber nicht einverstanden. PPT-Präsentationen werden häufig - zumindest teilweise - ausgedruckt. Dann wird der schwarze Hintergrund zum Toner-Fresser und es gibt schwarze Finger.
    Besser einen abgetönten Hintergrund wählen oder eine Ausdruck-Version schwarz auf weiß vorhalten.

    Gruß
    Stephan Tiersch

    Die Kommentare dieses Eintrags sind geschlossen.

    Blog powered by Typepad